Fastnachtstage

Die wichtigste Woche eines jeden Prinzenpaares findet vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch statt. So freuten sich auch Sophie I. und Marcel I. unfassbar auf die karnevalistischste Woche des ganzen Jahres. 

Schon ein Tag vor dem Schmutzigen Donnerstag besuchte das Prinzenpaar mit Gefolge den Malscher Hof und feierte mit den Seniorinnen und Senioren die Fastnacht. So konnten sich Sophie und Marcel auf die nächsten Tage einstimmen. 

Am Schmutzigen Donnerstag ging es bereits vor 11:11 Uhr los. Im Kinderhaus und im Kindergarten wurde mit den Kindern zu Fastnachtsmusik getanzt und geschunkelt, bis später im Rathaus mit Bürgermeister Tobias Greulich auf die Fastnachtszeit angestoßen wurde. Am Nachmittag durften das Männerballett und die Prinzengarde das Tanzbein schwingen. Auf Einladung von Vitalis Langenbrücken fuhren das Prinzenpaar und die beiden Tanzgruppen in das Nachbardorf zum Auftritt. Abends wurde in der Letzenberghalle gefeiert. Der Schmutzige Donnerstag der Vogelfreunde und des Tierparks war wie jedes Jahr ein großer Erfolg und die Halle bebte bis in die frühen Morgenstunden hinein. 

Nach der durchgefeierten Nacht traf sich das Prinzenpaar mit Gefolge bereits am frühen Morgen auf dem Schulhof der Grundschule Malsch. Die Schulkinder freuten sich über den hoheitlichen Besuch und bedankten sich mit einem tollen Programm. Auch die Tagespflege in St. Leon durfte sich über einen Besuch der Prinzengarde freuen, auch hier zeigten die Gardemädchen ihr tänzerisches Können. Am späten Nachmittag traf man sich daraufhin zur kleinen Kneipentour, beginnend in der Gaststätte „Zur Traube“. In der „Letzenbergstube“ stärkte sich das Prinzenpaar mit Gefolge für den weiteren Abend, bis sie beim Kappenabend der Motorradfreunde einmarschierten und mit dem Schneewalzer die Tanzfläche eröffneten.

Am Fastnachtssamstag stand für die Prinzengarde das Schmücken der Hauptstraße an. Mit Hilfe von Zeremonienmeister Niklas und dem Auto von Holger Mückenhausen (Vielen Dank dafür) verteilten die jungen Frauen Ballons und Plakate des Prinzenpaares entlang der Hauptstraße, damit diese für den nächsten Tag festlich geschmückt werden konnte. Währenddessen stellten die Elferräte an den Eingängen des Umzuges Bierbänke für das Einsammeln der Umzugsspenden auf. Auch das Prinzenpaar hatte einen vollen Terminkalender. Gemeinsam mit dem neuen Zugmarschall Bernd Richter und den Präsidenten besuchten sie die Wagengruppen. Am Abend wurde bei der Schwester des Prinzen vorgeglüht. Stephanie und Elferrat Daniel stellten die komplette Kampagne über ihre Garage den Feiernden zur Verfügung. Bei Schorle und Häppchen wurden hier etliche Stunden zusammen verbracht. Gestärkt ging es danach in die Reblandhalle. Dort fieberte man bei Livemusik auf den kommenden Tag hin und tanzte bis in die späte Nacht hinein. 

 

Und somit stand bereits der wichtigste und größte Tag einer jeden Kampagne vor der Tür: der Fastnachtssonntag mit dem großen Umzug durch das geschmückte Malsch. Jeder Fastnachtssonntag beginnt früh morgens in der Kirche. Beim Fastnachtsgottesdienst und beim Marschieren in den Essig stimmten sich die Fastnachter:innen auf den Tag ein. Im Essig gab es den begehrten Essigorden, gebastelt und überreicht von 1. Präsidenten Konrad Becker. Bei der Metzgerei Beichel durften sich das Prinzenpaar, die Garde und der Elferrat wie jedes Jahr für den Umzug stärken. Ein großes Dankeschön für das leckere Essen! Um 14:11 Uhr eröffneten Sophie I. und Marcel I. den Fastnachtsumzug. Die fast 40 Fuß- und Wagengruppen begeisterten die geschätzten 25.000 Besucherinnen und Besucher. Mit den detailreichen Kostümen, pompösen Wägen und der Kreativität der einzelnen Gruppen gelang es den Mitmachenden wieder einmal einen unvergesslichen Umzug zu gestalten. Sophie I. und Marcel I. erfüllten sich den Wunsch eines jeden Prinzenpaares den Umzug auf der Narrenburg zu feiern. Die Menschenmassen, welche dem Wagen bis ins Oberdorf folgen, bleiben einer jeden Prinzessin und eines jeden Prinzen auf jeden Fall im Gedächtnis. Nach dem großen Umzug wurde natürlich weitergefeiert. Das Prinzenpaar mit Gefolge machte bei den verschiedensten Partys Halt, bis sie am Abend in der Letzenberghalle wieder auf der Bühne standen. Gemeinsam mit Zugmarschall und Elferrat Bernd kürten sie bei der Prämierung die Fastnachtsgruppen. 

Auch am Fastnachtsmontag war das Programm der KaGe noch lange nicht vorbei. Der Hort und die Kernzeit erwarteten Prinzessin Sophie I. und Prinz Marcel I. sehnsüchtig und tanzte mit ihnen zu den verschiedensten Fastnachtsliedern. Auch beim Kinderfasching am Nachmittag verteilte das Prinzenpaar fleißig Süßigkeiten an die kostümierten Kinder. Am Abend ging es zuerst weiter beim Bärtigen Winzer, bei dem sich die Gefolgschaft des Prinzenpaares stärkte, und zum Abschluss ins Gasthaus zur Rose zum Feiern und Tanzen.

Das Prinzenpaar fuhr am Fastnachtsdienstag mit Familie und Präsidium nach Stuttgart. Dort wurden sie zum Empfang im Neuen Schloss erwartet. Nach Eröffnung durch einen Gardetanz überreichte Sophie I. Innenminister Thomas Strobl unseren Kampagnenorden und es wurde ein kurzes Pläuschchen gehalten, bevor bezaubernde Bilder im Schloss aufgenommen wurden. Natürlich tauschte man sich auch mit den anderen Hoheiten der verschiedensten Karnevals- und Fastnachtsvereine des Landes Baden-Württembergs aus, bevor man zurück nach Malsch fuhr. Denn hier wurden Sophie und Marcel zur Schlüsselrückgabe erwartet. Schweren Herzens gaben die beiden den Rathausschlüssel an Bürgermeister Tobias Greulich zurück. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch bedankten sich Sophie und Marcel bei ihren Familien, der Vorstandschaft, dem Elferrat und der Prinzengarde für die unvergessliche Zeit. Gemeinsam ließ man den Abend beim Bärtigen Winzer ausklingen.

Am Aschermittwoch trafen sich fleißige Helfer und Helferinnen in der Letzenberghalle und im Pfarrheim zum Abschmücken. Unter genausten Vorschriften wurde der Schmuck für das nächste Jahr abgehängt und zusammengelegt. Zum Abschied der Fastnachtszeit und dem Einklang der Fastenzeit bereitete wie jedes Jahr Edith Becker das Fischessen vor (Vielen Dank). Die KaGe-Familie ließ bei 1. Präsidenten Konrad die Fastnachtswoche Revue passieren, bis man sich zur nächsten Kampagne verabschiedete.